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Der Datenschutz ist nicht nur in diesem Jahr einer Menge Veränderungen unterworfen. Ob EU-Datenschutzgrundverordnung oder Privacy Shield, kennen Sie die wichtigsten Neuregulierungen?

Dieser Beitrag wendet sich an alle Unternehmen/Unternehmer, die ihre Daten in einer Cloud lagern, die nicht "europäisch" ist. Sind Sie auf der rechtlich sicheren Seite, wenn Ihre Daten in den USA lagern? Welche neuen Anforderungen und Notwendigkeiten verlangt Privacy Shield?

Autor ist der renommierte Unternehmensberater Georg Blum. Er ist seit 2003 Vorsitzender des Councils CRM, Vorstandsmitglied im Deutschen Dialogmarketing Verband e.V. sowie Lehrbeauftragter an den Hochschulen DHBW und Macromedia und Dozent an der Deutschen Dialogmarketing Akademie.

Ausgangssituation:
Das Safe Harbor Abkommen ist eine Entscheidung der Europäischen Kommission aus dem Jahre 2000. Safe Harbor sollte es ermöglichen, personenbezogene Daten, in Übereinstimmung mit den europäischen Richtlinien im Datenschutz, aus einem Land der Europäischen Union in die USA zu übermitteln. Das Safe Harbor Abkommen geht davon aus, dass US-Firmen gleichwertige Datenschutzstandards gewähren, wie sie auch innerhalb der EU herrschen. Besitzt ein Land kein ausreichendes Datenschutzniveau, kann dies dennoch angenommen werden, sobald ein Abkommen mit der EU besteht, das einen ausreichenden Datenschutz gewährleistet. Safe Harbor war gerade so ein Abkommen. Unternehmen aus den USA, die sich an die Safe Harbor-Prinzipien halten, wurden somit als Unternehmen mit einem ausreichenden Datenschutz angesehen. Diese Unternehmen bekamen ein Zertifikat, das die Einhaltung der EU-Richtlinien bescheinigte und insgesamt  ein Jahr gültig war. Somit konnte durch das Safe Harbor Abkommen die Übertragung von Daten in die USA als rechtmäßig betrachtet werden.

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